Mein erster 3D Drucker
Warum ich mich für eine DIY Variante entschieden habe
Hallo, ich bin’s wieder.
Heute mit einem Thema, das mir schon lange unter den Fingernägeln brennt: mein erster eigener 3D-Drucker.
Ich habe wirklich lange überlegt, welche Marke es werden soll und ob ich einen Fertigdrucker kaufe oder selbst Hand anlege.
Da ich meinem Bastlerherzen treu bleiben wollte, war die Entscheidung am Ende klar: DIY.
- Mein erster 3D Drucker
- Recherche: Voron vs. RatRig
- 📦 Bestellung & Lieferung
- 🧰 Die ersten Schritte: Sortieren & Vorbereiten
- 🔌 Elektronik: Crimpen, Stecker & Kabel
- Der Rahmen – das Fundament des Druckers
- 🛠 Führungsschienen, Toolhead & Elektronik
- Seitenwände: Dibond in Anthrazit/Kupfer
- 🎉 Fazit bisher
- Werkzeugliste für den Aufbau eines RatRig / DIY-3D-Druckers
- Optional, aber sehr hilfreich
Recherche: Voron vs. RatRig
Wenn man im Netz nach DIY-3D-Druckern sucht, stolpert man sehr schnell über Voron – ein komplett selbst aufzubauender Drucker, der in der Community extrem beliebt ist.
Nach längerer Recherche bin ich jedoch bei RatRig gelandet.
Das Unternehmen hat ein europäisches Versandzentrum in Portugal, was die Lieferzeiten angenehm kurz hält.
Überzeugt hat mich vor allem das System selbst:
- – hochgradig modular
- – leicht erweiterbar
- – extrem stabiler Aufbau
- – viel Platz für Umbauten und neue Ideen
- – verschiedene Größen (300×300, 400×400, 500×500)
Ich habe mich für die 300×300-Variante entschieden – für meinen Bedarf absolut ausreichend und noch gut platzierbar.
📦 Bestellung & Lieferung
Der Bestellvorgang war überraschend unkompliziert.
Bereits eine Woche später standen die ersten Pakete vor der Tür – mit einem Versandlabel aus Portugal.
Dadurch verlief die Lieferung angenehm schnell und problemlos.
🧰 Die ersten Schritte: Sortieren & Vorbereiten
Nach dem Auspacken und Kontrollieren aller Teile kam der typische DIY-Ritualschritt: erstmal alles sortieren.
Schrauben, Profile, Elektronik, Druckteile und Kabel wollen ordentlich vorbereitet sein.
Laut offiziellem Build-Guide von RatRig startet man mit dem Einbringen der Einschmelzgewinde in die gedruckten Teile.
Dafür benötigt man einen Lötkolben mit passendem Gewindeeinsatz.
🔌 Elektronik: Crimpen, Stecker & Kabel
Als Nächstes folgt die Vorbereitung der Elektronik.
Viele Kabel müssen gecrimpt und mit Dupont- oder Molex-Steckern versehen werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Verwende unbedingt ein hochwertiges Crimp-Werkzeug.
Schlechte Crimps führen zu schlechtem Kontakt und können im schlimmsten Fall defekte Elektronik oder Brandgefahr verursachen.
👉 Bewährt hat sich bei mir dieses Werkzeug:
https://amzn.to/44aR5CZ
Der Rahmen – das Fundament des Druckers
Jetzt wird es ernst: der Rahmenbau.
Nimm dir für diesen Schritt wirklich Zeit.
Ein schief sitzendes Aluprofil oder eine kleine Ungenauigkeit kann später:
- das Druckbild verschlechtern
- für Schiefstellungen sorgen
- große Nacharbeiten notwendig machen
Ein sauber aufgebauter Rahmen ist die halbe Miete.
🛠 Führungsschienen, Toolhead & Elektronik
Sobald der Rahmen steht, folgen die nächsten Schritte:
- Montage der Linearführungen
- Aufbau des Toolheads
- Einbau der Elektronikeinheit
- Verkabelung aller Komponenten
Hier zeigt sich die Stärke eines modularen Systems:
Alles wirkt durchdacht, jeder Schritt ist logisch aufgebaut und gut dokumentiert.
Seitenwände: Dibond in Anthrazit/Kupfer
Die Seitenwände gehören nicht zum Lieferumfang.
Ich habe mich für 3 mm starke Dibond-Platten in Anthrazit/Kupfer mit Butlerfinish entschieden – schick, stabil und temperaturbeständig.
Bestellt habe ich sie bei Kunststoffplattenonline.de.
Dort kann man direkt die DXF-Dateien von RatRig hochladen und die Platten passgenau fertigen lassen.
🎉 Fazit bisher
Der RatRig V-Core 4 ist ein perfekter DIY-Drucker für Bastler, die ein leistungsfähiges, modulares System suchen, das mitwächst.
Der Aufbau macht Spaß, fordert aber auch Geduld und Genauigkeit – genau das, was man bei einem echten DIY-Projekt erwartet.
Werkzeugliste für den Aufbau eines RatRig / DIY-3D-Druckers
Pflichtwerkzeuge
- Inbusschlüssel / Innensechskant – ideal mit Griff und langen Bits
- Drehmomentschlüssel (1–6 Nm) – besonders wichtig für Linearführungen
- Mineralöl / Feinmechaniköl – für Linearführungen
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- Seitenschneider – Kabel & Filament kürzen
- Abisolierzange – für dünne Kabel (28–20 AWG)
- Lötkolben mit Gewindeeinsatz-Tool – Einschmelzgewinde
- Multimeter – Durchmessen & Polung prüfen
- Messschieber – exakte Maße
Optional, aber sehr hilfreich
- Entgrater / Kantenbrecher – Seitenpaneele nachbearbeiten







































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